Ingeborg Westphal » Nominierung deutscher Filmpreis 2005

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Beste darstellerische Leistung - Weibliche Nebenrolle INGEBORG WESTPHAL

Ingeborg Westphal hat eine Spezialität. Die Berliner Schauspielerin, die zu DEFA-Zeiten mit Regisseuren wie Ralf Kirsten LACHTAUBEN WEINEN NICHT, 1979) und [...] zusammenarbeitete und in den Neunzigern für Wolfgang Becker (DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE, 1997) und Andreas Kleinert (WEGE IN DIE NACHT, 1999) vor der Kamera stand, ist nun schon wieder bei der nächstjüngeren Generation von Regisseuren beliebt. Sie spielte in den beiden ersten Filmen des türkischstämmigen Kreuzberg-Chronisten Neco Celik (ALLTAG , 2002) und URBAN GUERILLAS, 2003 , in (VINZENT, 2004), einer stilverliebten Spielfilm-Etüde des Werbefilmers Ayassi, in (SIEMENSSTADT, 2000) von Felix Randau , in (SCHUSSANGST, 2003) von Dito Tsintsadze und verhalf Hendrik Hölzemanns Kino-Debüt KAMMERFLIMMERN (2004) zu einem jener intensiven Momente, nach denen der Film immer wieder erfolgreich sucht, aber sie nirgendwo so erfolgreich findet wie in dem Augenblick, da Ingeborg Westphal den Tod ihres Filmgatten eigentlich schon zum zweiten Mal begreift und immer noch so tut, als verstehe sie es nicht. Ihre zweite Spezialität ist: Sie kann einem Film ihren Stempel aufdrücken, wenn sie dazu nur einmal die Gelegenheit bekommt.

Demnächst ist sie in dem Kinofilm DER ROTE KAKADU von Dominik Graf mit Max Riemelt und Jessica Schwarz zu sehen, worauf man sich schon freuen darf.


entnommen von www.deutsche-filmakademie.de/kammerflimmern..

 

Video Preisverleihung (wmv,50sec)
 
 
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